Wandern in Schweizer Pärken

Seit der Revision des Natur- und Heimatschutzgesetzes 2007 ist es möglich, in der Schweiz neue Nationalpärke, regionale Naturpärke und Naturerlebnispärke zu errichten. In den darauffolgenden Jahren entwickelte sich die Pärkelandschaft der Schweiz äusserst dynamisch: Aktuell gibt es in der Schweiz neben dem Schweizerischen Nationalpark (seit 1914, eigene Gesetzesgrundlage) 18 Pärke in Betrieb oder in Errichtung (Kandidaten). Sie belegen insgesamt 6501 Quadratkilometer. Dies entspricht 15.75 % der Fläche der Schweiz (Stand: Januar 2016).

Die wichtigste Besucheraktivität in Pärken: das Wandern

Mit einer Gesamtlänge von 9 842 km liegen 15% des Schweizer Wanderwegnetzes in den Schweizer Pärken. Als weitgehend intakte, vielfältige, natürliche oder vom Menschen naturnah gestaltete Lebensräume gehören die Schweizer Pärke zu den ursprünglichsten Natur‐ und Kulturlandschaften der Schweiz. Die Wanderwege sind ein bedeutender Bestandteil des touristischen Angebotes. 
 
Qualitativ hochstehende und gepflegte Wanderwege bereichern das Aktivitätenangebot und die damit die Attraktivität eines Parks als Ferien-, Ausflugs, oder Naherholungsziel. Sie sollten daher in enger Abstimmung zwischen den Wanderweg- und Parkverantwortlichen dahingehend sachgemäss unterhalten und vermarktet werden, dass alle Interessen - die der Parkbewohner, Besucher und Tourismusanbieter, aber auch Schutz- und Förderziele der Pärke und Wanderwege - berücksichtigt werden.