Zusatzsignale

 

Zur Zusatzsignalisation gehören:

  • Informationstafeln z.B. von Wanderland und touristischen Organisationen
  • Gefahren-, Vorschrifts- und Hinweissignale
  • Identifikationen / Aufkleber der kantonalen Wanderweg-Fachorganisationen

 

 

Informationstafeln


Informationstafeln zeigen das Wanderwegnetz einer Region auf Basis einer topografischen Karte. Sie können nur Wanderwege oder auch Wege für andere Langsamverkehrsformen darstellen. Sie stehen bei wichtigen Ausgangspunkten von Wanderrouten, beispielsweise bei Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, in Ortszentren oder bei Parkplätzen. Bei Schnittpunkten verschiedener Langsamverkehrswege wird für Informationstafeln wo möglich ein gemeinsamer Standort festgelegt.

 


«Wanderland Schweiz» ist eine rechtlich geschützte Marke. Die Rechte zur Verwendung des Logos können nur durch SchweizMobil oder durch die Schweizer Wanderwege erteilt werden. Voraussetzung für die unentgeltliche Verwendung des Logos ist unter anderem eine nicht kommerzielle Nutzung und die vollständige Umsetzung des Corporate Designs. Eine Mustervorlage (InDesign CS2) sowie Nutzungs- und Gestaltungshinweise für die Wanderland-Informationstafel stehen zur Verfügung.

 


Touristische Informationstafeln (Grösse 210 x 148 mm) informieren als Marketing-Instrumente in der Regel über zeitlich begrenzte touristische Projekte und werden nach Ablauf der Projektdauer entfernt. Sie können an Ausgangspunkt, Ziel, Etappenorten sowie an wichtigen Zwischenzielen von Routen angebracht werden. Die Gestaltung der touristischen Informationstafel ist frei. Der Anteil der Sponsorenfläche beträgt maximal 20% und ist in einem Balken am unteren Rand der Informationstafel anzuordnen.

 

 

Die Informationstafel Alpinwanderweg (Grösse 210 x 297 mm) weist in vier Sprachen auf die besonderen Anforderungen an die Benützer von Alpinwanderwegen hin. Sie ist zwingend am Anfang des ersten Alpinwanderweg-Abschnitts und von Vorteil auch am Ausgangspunkt von Alpinwanderrouten anzubringen. Die Gestaltung gemäss SN 640 829a ist verbindlich.

 

 

Gefahren-, Vorschrifts- und Hinweissignale


Gefahren-, Vorschrifts- und Hinweissignale werden unmittelbar vor dem Betreten der jeweiligen (Gefahren-)Zone angebracht.

 

 

Für das Anbringen von Vorschriftssignalen ist, insbesondere entlang von öffentlichen Strassen, eine behördliche Anordnung notwendig. Kurzfristige Wegsperrungen (infolge Naturgefahren) sind ohne behördliche Anordnung möglich.

 


Gefahren- und Hinweissignale fordern die Wanderer zu einem bestimmten Verhalten auf. Sie haben empfehlenden Charakter und können ohne behördliche Anordnung verwendet werden.

 

 

Spezielle Hinweistafeln im Zusammenhang mit Nutztieren können bei der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (www.bul.ch) resp. beim Herdenschutz Schweiz (www.herdenschutzschweiz.ch) bezogen werden. Diese Hinweistafeln sollten nur eingesetzt werden, wo eine Trennung von Weide und Wanderweg nicht möglich ist. Behördenverbindlich festgelegte Wanderwege dürfen jedoch nicht unterbrochen werden.

 

 

Identifikation


Mit einer Identifikation (z. B. Aufkleber) an der Wegweiserstange kann über die für die Signalisation zuständige Wanderweg-Fachorganisation informiert werden. Grösse und Gestaltung sind frei, es werden aber mindestens folgende Informationen aufgeführt:

  • Name der Organisation
  • Ständige Kontaktadresse (z.B. website)

 


Wichtige Dokumente und Links:

 

Norm SN 640 829a «Signalisation Langsamverkehr»

Handbuch Signalisation Wanderwege

 

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